
Auf der Druckmaschine kann ein Spannungsabfall von 5 % während des Betriebs dazu führen, dass die Lampe flackert. Zudem wird dadurch die maximale Strahlungsintensität verringert – was wiederum die spektrale Ausgabe beeinträchtigt, die für die Aktivierung des Photoinitiators notwendig ist. Das bedeutet: Unvollständig ausgehärteter Tintenfilm, schlechte Haftung sowie viele Ausschussprodukte. Wir haben eine Kompensationsschaltung entwickelt, damit die Lampe auch dann stabil bleibt, wenn die Netzspannung schwankt.
Was wirklich wichtig ist:
Unsere Kompensationsschaltung hält die Leistung der Lampe bei ±1,5 % – selbst dann, wenn die Eingangsspannung um ±15 % schwankt. Der Regelkreis hält die Temperatur des Lichtbogens sowie den Gasdruck konstant, sodass das Emissionsspektrum des Quecksilberdampfs konstant bleibt – mit einem Peak bei 365 nm und einer reproduzierbaren Breitbandausgabe. Dadurch bleibt die Strahlungsintensität am Substrat innerhalb der Toleranzgrenzen – und die Menge an Energie pro cm² bleibt konstant.
Warum das auf echten Druckmaschinen wichtig ist:
Bei hochgeschwindigen UV-Offset-, Flexodruck- oder Siebdruckmaschinen hängt die Qualität der Härtung von der Energiedichte ab, die in Millisekunden bereitgestellt wird. Dieses System verhindert, dass die Spektralstruktur der Strahlung sich ändert – dadurch bleibt die Oberfläche nicht klebrig, während die untere Schicht weiterhin unvollständig ausgehärtet bleibt. Dadurch werden weniger Ausschussprodukte erzeugt, es muss weniger gereinigt werden, und die Zeit zwischen Drucken und Vollständiger Härtung bleibt konstant – selbst dann, wenn die Kompressoren sich einschalten/ausschalten und die Netzspannung schwankt.
Ein paar Hinweise für die Produktionsstätte:
Das Kompensationsmodul benötigt eine eigene, saubere Stromversorgung sowie eine ordnungsgemäße Erdung. Andernfalls kann es zu Störungen kommen.
Es funktioniert gut mit herkömmlichen Hochdruck-Quecksilberlampen sowie Reflektoranordnungen. Doch es kann keine Mängel bei der Leistung der Lampe oder bei Reflektoren, die bereits außerhalb ihrer Leistungsfähigkeit sind, ausgleichen.